Hört sich gut an.

Gute Raumakustik reduziert die Nachhallzeit und verbessert die Sprachverständlichkeit. Dies ist nicht nur in Schulzimmern, Restaurants oder Arbeitsräumen sehr wichtig, sondern genauso in Schalter- und Sporthallen. LIGNATUR-Akustikdecken verwandeln jeden Raum in einen Konzertsaal. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass immer mehr Bauherren auch in Wohnräumen Akustikdecken einsetzen. Zum einen, weil sie dadurch die Wohnqualität spürbar erhöhen, zum andern, weil die Decken ästhetisch überzeugen und sich harmonisch auf Raumgeometrie und Installationen abstimmen lassen.

Sollwert der Nachhallzeit

Die Nachhallzeit T(s) ist die Zeitspanne, während der der Schalldruckpegel in einem Raum nach Beenden der Schallfeldanregung um 60dB abfällt.

Der anzustrebende Sollwert der Nachhallzeit (TSoll) bei mittleren Fequenzen ist in Abhängigkeit von der Nutzungsart und dem effektiven Raumvolumen V nebenstehendem Bild zu entnehmen.

A1 Nutzungsart: Musik
A2 Nutzungsart: Sprache/Vortrag
A3 Nutzungsart: Unterricht/Kommunikation
A4 Nutzungsart: Unterricht/Kommunikation inklusiv
A5 Nutzungsart: Sport

T = 0.163 ⋅ V / A
T (s) = Nachhallzeit
V (m3) = gesamtes Raumvolumen
A (m2) = äquivalente Schallabsorptionsfläche

Die äquivalente Schallabsorptionsfläche A (m2) entspricht der Summe der Teilflächen Si (m2) multipliziert mit deren bekannten Schallabsorptionsgraden αi (-) plus der Schallabsorption der Gegenstände bzw. der Personen innerhalb des Raumes.

Verteilung von Schallabsorptionsflächen

Die LIGNATUR-Elemente mit Bohrungen oder Schlitzen und hinterlegten Schallabsorptionsplatten können Sie als Akustikelemente einsetzen. Entnehmen Sie den folgenden Diagrammen die mit LIGNATUR-Akustikelementen erreichbaren statistischen Schallabsorptionsgrade, gemessen gemäss DIN EN ISO 354.

Die absorbierenden Flächen sind gleichmässig auf die Raumoberfläche zu verteilen. Zweckmässig sind die in den nebenstehenden Bildern gezeigten Anordnungen.

Gerne überprüfen wir für Ihre geplanten Räume die Erreichung der geforderten Hörsamkeit nach DIN 18041 bei Verwendung unserer LIGNATUR-Akustikelemente.

Hörbeispiele Nachhall

Nachhall, das Geräusch das in geschlossenen Räumen oder abgegrenzten Bereichen gehörte werden kann, nachdem es von Wänden, Boden oder Decke reflektiert worden ist.

Das Basketballwurfbeispiel in einer Dreifachturnhalle mit einer Betondecke zeigt das 12 Sekunden Nachhall störend sind. Gefordert sind 2 Sekunden.

Hören Sie anhand weiterer Beispiele, was Lignatur Akustik-Decken wirklich an Schall absorbieren. Verwenden Sie dafür hochwertige Lautsprecher oder einen Kopfhörer.

Hörbeispiel Sporthalle - Basketballwurf

Hören Sie den Unterschied anhand der Beispiele in einer Dreifachturnhalle ohne und mit Akustik.

Hörbeispiel Sporthalle ohne Akustik

Nachhallzeit 12 Sekunden

Hörbeispiel mit Akustik – Nachhallzeit 2 Sekunden

Nachhallzeit: 2 Sekunden

Hörbeispiel Schulzimmer - Lehrer

Hören Sie den Unterschied anhand der Beispiele in einem Schulzimmer ohne und mit Akustik.

Hörbeispiel ohne Akustik

Nachhallzeit 1.86 Sekunden

Hörbeispiel mit Akustik

Nachhallzeit 0.57 Sekunden

Dynamische Raumakustik

Das Nützliche mit dem Schönen verbinden. Oder gute Raumakustik mit der Architektur optisch in Einklang bringen. Dieses Ziel stand bei der Entwicklung der dynamischen, sich nicht wiederholenden Muster im Mittelpunkt. Inspiriert von architektonischen Gestaltungsideen, gecoacht von der «meierei Innenarchitektur» aus München, entstand ein dynamisches Design, das jedem Raum eine völlig neue Dynamik verleiht. Die Intensität der Perforation lässt sich über einen frei wählbaren Parameter definieren.

Blog BAU München 2015: Als die Innenarchitektin Dorothee Meier auf den Holzbauer Ralph Schläpfer traf, war das die perfekte Basis für neue, individuelle Holzbaulösungen. Lösungen, die nicht nur höchsten akustischen, wohnklimatischen und ästhetischen Ansprüchen genügen, sondern darüber hinaus auch noch günstig umgesetzt werden können! Ab 1’55’’ präsentiert Ralph Schläpfer wie, inspiriert von architektonischen Gestaltungsideen, gecoacht von der «meierei Innenarchitektur», das dynamische Design entstand.

Akustik Typ 1

Schlitzmass: 20/250 mm
Raster: 81/400 mm

αw = 0.55
Schallabsorberklasse: D

Akustik Typ 2

Lochdurchmesser: 30 mm
Raster: 81/75 mm

αw = 0.50
Schallabsorberklasse: D

Akustik Typ 3

Lochdurchmesser: 20 mm
Raster: 40/40 mm

αw = 0.90, mit Zusatzlamelle αw = 0.85
Schallabsorberklasse A, mit Zusatzlamelle Schallabsorberklasse B

Akustik Typ 3.1

Lochdurchmesser: 20 mm
Raster: 40/40 mm

αw = 0.75, mit Zusatzlamelle αw = 0.60
Schallabsorberklasse C, mit Zusatzlamelle Schallabsorberklasse C

Akustik Typ 5

Lochdurchmesser: 15 mm
Raster: 40/40 mm

αw = 0.65
Schallabsorberklasse: C

Akustik Typ 5.1

Lochdurchmesser: 15 mm
Raster: 40/40 mm

αw = 0.50
Schallabsorberklasse: D

Akustik Typ 6

Lochdurchmesser: 9 mm
Raster: 20/20 mm

αw = 0.80
Schallabsorberklasse: B

Akustik Typ 6.1

Lochdurchmesser: 9 mm
Raster: 20/20 mm

αw = 0.60
Schallabsorberklasse: C

Akustik Typ 8

Schlitzmass: 9/380 mm
Raster: 48/600 mm

αw = 0.50, mit Zusatzlamelle αw = 0.50 
Schallabsorberklasse D, mit Zusatzlamelle Schallabsorberklasse D

Akustik Typ 8.1

Schlitzmass: 9/380 mm
Raster: 48/600 mm

αw = 0.45, mit Zusatzlamelle αw = 0.40 
Schallabsorberklasse D, mit Zusatzlamelle Schallabsorberklasse D

Akustik Typ 9

Schlitzmass: 5.5/380 mm
Raster: 24/600 mm

αw = 0.50, mit Zusatzlamelle αw = 0.55 
Schallabsorberklasse D, mit Zusatzlamelle Schallabsorberklasse D

Akustik Typ 9.1

Schlitzmass: 5.5/380 mm
Raster: 24/600 mm

αw = 0.50, mit Zusatzlamelle αw = 0.50 
Schallabsorberklasse D, mit Zusatzlamelle Schallabsorberklasse D