Alles an seinem Platz.

Ein zentraler Punkt in der Planung sind die Installationen. Zeigen, was man sehen will, integrieren, was man nutzen soll – LIGNATUR bietet Ihnen Möglichkeiten, Installationen wie Elektro- und Sanitärrohre oder Lüftungskanäle in den Elementen zu integrieren. Gute Beispiele dafür sind die Friedensschule in Schwäbisch-Gmünd oder unser Bürobau- Neubau in Waldstatt. Die Hohlräume der LIGNATUR-Elemente werden hier sogar für die Frischluftzufuhr genutzt. Perforierte Untersichten oder Auslassbleche verteilen die Luft direkt im Raum.

 

 

Ausführungsplanung

Während der Ausführungsplanung sind die Auflager und Dimensionen der Elemente sowie die Anforderungen bezüglich Brandschutz, Ästhetik, Schalldämmung und Schallabsorption zu bestimmen. Installationen und Leitungsführungen müssen mit Fachplanern definiert werden.

Um klare Schnittstellen definieren zu können, bitten wir Sie, die LIGNATUR-Umrisslinien in Ihrem Plan einzutragen und die erarbeiteten Details zu zeichnen.

In allen Phasen der Ausführungsplanung sind wir gerne bereit, Sie zu unterstützen.

Tragende und nicht tragende Wände

Schliessen Sie tragende Wände kraftschlüssig und nicht tragende Wände beweglich an die Decken an. Bei beweglichen Anschlüssen soll sich das Deckenelement aufgrund der Belastung problemlos durchbiegen können.

Führen Sie das Detail so aus, dass sich ein Element auch anheben kann, falls aus raumklimatischen und bauphysikalischen Gründen eine Holzfeuchtedifferenz zwischen der oberen und unteren Lamelle auftritt.

Fugenfüller

Zur Perfektion der Fuge bei über Innenwände durchlaufenden Flächenelementen bieten wir den Fugenfüller an. Dieser schliesst den Hohlraum unter der Feder zwischen zwei Räumen.

Installationen

Die Hohlräume der LIGNATUR-Elemente sind in regelmässigen Abständen mit Querstegen abgeschottet und können nicht ohne weitere Massnahmen als Installationskanal genutzt werden. Auf Bestellung machen wir gerne Vorbereitungen für Ihre Installationen. Wir bieten Installationslamellen an, bauen auf Wunsch in einzelnen Kammern die Querstege aus oder fräsen mit der Abbundanlage örtlich Nuten. Beim Flächenelement können wir zusätzlich die obere Lamelle nach unten versetzen.

Vereinzelte vertikale Durchbrüche sind beim Kastenelement bis 130 mm und beim Flächenelement bis 200 mm im Bereich der Hohlkammer ohne statische Verstärkung möglich.

Die Querverteilung ist am einfachsten im Bereich des Auflagers zu machen. Natürlich kann die Installation auch in einer zusätzlichen Trittschalldämmebene oder in der elastisch gebundenen Schüttung erfolgen und die Bodenheizung in den Estrich gelegt werden.