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![]() Erweiterung Tannenhagschule, DE-88048 FriedrichshafenERLEBEN. SPÜREN. EMPFINDEN. WAHRNEHMEN. Wenn die Sinneseindrücke ein noch stärkeres In Friedrichshafen befindet sich seit den 70er Jahren im Tannenhag eine Schule für Behinderte. Die Tannenhagschule war bislang als Sonderschule für geistig Behinderte unter der Trägerschaft der Stadt Friedrichshafen geführt. ![]() Zusammen mit dem Körperbehindertenzentrum Oberschwaben setzt die Stadt zukünftig auf das Konzept, hier sowohl geistig- als auch körperbehinderte Schüler wohnortnah schulisch zu versorgen. Das Architekturbüro Hildebrand + Schwarz aus Friedrichshafen wurde mit der Neustrukturierung beauftragt. Die Baumassnahme umfasste eine Vielzahl von neuen Klassenzimmern mit Mensa, Nebenräumen, Werkstätten, Theater, Therapie- und Individualräumen. Dazu wurde das bestehende Gebäude um ca. 1.600 m2 aufgestockt bzw. erweitert. ![]() Der Erweiterungsbau ist erfrischend bunt durch die rhythmisch versetzt angeordneten Fensterrahmen. Er ist einladend offen durch seine geschosshoch verglaste Fassade. Und er geht nahezu nahtlos in den Bestand über. Die Architekten wollten dem Einfluss des Hauses auf die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung mit der bewusst gewählten Offenheit und Farbigkeit besonders gerecht werden, da die Eindrücke durch das Erleben, Spüren, Empfinden und Wahrnehmen für Behinderte ein sehr grosses Gewicht haben. Diese Grundhaltung drückt sich auch in der Wahl des Fassadenmaterials Schiefer aus. Dieses fasziniert den Betrachter in seiner vielfältigen Erscheinungsweise immer wieder. Bei heller Sonne erscheint das sonst dunkle Gebäude fast silbern. Ist die Fassade vom Regen nass, dann spiegelt sich die Umgebung in ihr. Diese Lebendigkeit und nicht zuletzt die Verbindung zum Thema Schule, die das Material Schiefer mit den Schiefertafeln hat, macht es zum Gesprächsstoff in der Schule. ![]() Ausgangssituation
![]() Ziel der Planer
![]() Lösung der geplanten Ziele
![]() Ausführung der geplanten Ziele
![]() Vorteile der LIGNATUR-Elemente bei AufstockungenWie bei einem Grossteil der Aufstockungen ist das entscheidende Problem, das Gewicht des aufgestockten Teils auf die bestehende Substanz. Auch bei der Tannenhagschule war dies der Grund für den Entscheid eine Holzbaulösung anzustreben. Hinzu kommt der Wunsch nach Flexibilität mit einem möglichst stützenfreien Grundriss. ![]() Am Bau beteiligteArchitekten Ingenieur Holzbau |
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18. Mai 2012 | |